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Cool*Buildings

Kühlstrategien in Wohngebäuden-ein Technologievergleich

Der Energiebedarf für Klimaanlagen steigt und steigt. Auch ambitionierte Klimaschutzszenarien lassen eine deutliche Zunahme der Kühlgradtage und damit eine Verschiebung der Stromspitzenlasten in den Sommer erwarten. Der steigende Kühlbedarf verlangt nach passiven, technisch robusten und energieeffizienten Maßnahmen, um Gebäude auch im Sommer behaglich zu halten – nachhaltige Zukunftsmärkte tun sich hier auf.

Reduzierung des Kühlbedarfs
Im Sinne eines klimagerechten, zukunftsfähigen sowie nachhaltigen Bauens und Sanierens sind zunächst Maßnahmen zur Reduzierung des Kühlbedarfs zu erarbeiten. Diese sowohl bezogen auf Stadt- und Quartiersebene, als auch an und in den Gebäuden (passive Maßnahmen).

In einem nächsten Schritt gilt es zu untersuchen, wie die verbleibende Kühllast unter Verwendung erneuerbarer Energien (passive Kühlung) bzw. sofern dies nicht ausreichend möglich ist, unter Verwendung marktüblicher und energieeffizienter Technologien gedeckt werden kann (aktive Kühlung)

Zielsetzung
Ziel ist eine Entscheidungsmatrix, die zeigt welche Kühlmaßnahmen bei welchen Rahmenbedingungen sinnvoll u. zielführend bzw. welche Maßnahmen kontraproduktiv sind. Entscheidungskriterien können energetische wie ökologische Aspekte, als auch Auswirkungen auf die Umgebung wie Lärm oder eine mögliche Erwärmung sein.  Die Entscheidungsmatrix stellt eine Diskussions- bzw. Entscheidungsgrundlage für öffentliche Stellen wie auch für Vertreter der Bauwirtschaft dar. Zukünftige Marktchancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Bauwirtschaft sowohl im Bereich passiver Maßnahmen als auch innovativer Kühltechnologien sollen aufgezeigt werden.

Förderung
Land Salzburg - WISS2025
Land Niederösterreich - NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds (NÖ WTF)

wissenschaftliche Partner
FH Salzburg- Smart Building
ecoplus - Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ
Donau-Universität Krems, Department für Bauen und Umwelt

Projektlaufzeit:
1.10.2020 - 30.09.2022

 

 

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